Mietwagenrundreise von Tierra-Verde.
Spät abends flogen wir ab Frankfurt Richtung San José in Costa-Rica. Der Flug war uns bereits vertraut, es war immerhin schon unsere vierte Reise in das ferne Land in Mittelamerika. Da es in den Wochen davor immer wieder heftige Regenfälle gab, konnten wir nur hoffen, dass sich die Situation wieder bessert und wir einen einigermaßen trockenen Urlaub erleben würden. Der Wetterbericht sah jedenfalls sehr vielversprechend aus.


Wir landeten früh morgens in San José und wurden auch gleich am Flughafen abgeholt und in unser erstes Hotel gebracht. Im „El Marañon“ verbrachten wir schon zwei Jahre davor einige Nächte. Durch die fast schon private Atmosphäre und der Lage im Grünen zogen wir es gerne einem der größeren Stadthotels vor.
Diesen Morgen erhielten wir unseren Mietwagen der uns direkt ans Hotel gebracht wurde. Diesesmal entschieden wir uns für einen Toyota RAV4 der doch um einiges größer und komfortabler ist als der Suzuki Jimny den wir im Vorjahr hatten.
Unser erstes Hotel sollte die "Dantica-Lodge" werden die hoch oben im Talamanca-Gebirge liegt, ganz in der Nähe des ca. 3800 m hohen Cerro de la Muerte. Die kleine Lodge selbst liegt auf 2600 m und ist sehr modern und relativ nobel ausgestattet. Die Preise dafür sind auch sehr nobel, doch da wir mit Open-Vouchern, also mit Hotelgutscheinen unterwegs waren machte uns das nichts aus.
Unser eigener Bungalow hatte drei kleine Zimmer und zwei Badezimmer, eines davon mit Dusche, das andere mit einem Jacuzzi. Das mittlere Zimmer hatte einen Fernseher, eine Couch davor und dahinter ein riesiges Fenster mit Blick über das Tal und das Talamanca-Gebirge - einfach traumhaft. Hinter dem oberen Bungalow beginnt ein Pfad der in den Wald führt und den wir ein Stück entlang liefen, doch es wurde schon bald kalt und dunkel, so dass wir wieder umdrehten und die Wanderung auf den nächsten Tag verschoben.
Trotz dass wir uns in einem tropischen Land befanden zogen wir abends einen dicken Pulli an und schalteten die Heizung ein.


Es dauerte lange bis die Sonne über die Berge auf unsere Lodge schien und durch den heftigen Wind fühlte sich der Morgen noch kälter an. Erst nach unserem tollen Frühstück in der Dantica-Lodge machten wir uns auf die Wanderpfade zu erkunden.
Die ca. 2 km langen Pfade führten uns bis an den Oberlauf des Savegre-Flusses durch den immergrünen Nebelwald aber schon nach zwei Stunden waren wieder zurück an der Lodge und so fuhren wir das Stück zurück zur Panamericana und folgten ihr ein paar Kilometer Richtung Süden, genauer bis auf über 3300 m an den Kilometerstein 89. Von hier aus folgten wir zu Fuß einem kleinen Pfad auf einen Hügel, auf genau 3410 m. Von hier oben hatten wir einen grandiosen Rundumblick und bei klarem Wetter könnte man gleichzeitig die Karibik und den Pazifik sehen, doch der Himmel war immer wieder von Wolken- und Nebelschwaden durchzogen, aber trotzdem hatte sich der Aufstieg gelohnt. Nachmittags verschlechterte sich das Wetter und es begann zu regnen, so dass wir den Rest des Tages in unserem Bungalow verbrachten.
Das Abendessen bekamen wir bei einer einheimischen Familie ein Stück oberhalb unserer Lodge. Wir saßen dort in einem Zimmer direkt neben dem Wohnzimmer in dem der Fernseher lief. Geheizt wurde mit einem uralten Holzofen der es wenigstens ein bißchen warm werden ließ. Das landestypische Essen war einmalig und soviel, dass wir zweimal davon hätten satt werden können.


Wir frühstückten gleich um sieben Uhr um dann weiter Richtung Karibik zu fahren. Um nicht zu lange im Auto zu sitzen, legten wir im Orosi-Tal noch einen Zwischenstop ein. Hier wollten wir eigentlich in der "Orosi-Lodge" übernachten. Diese war aber ausgebucht und so nahmen wir ein Zimmer in der "Tetey-Lodge" etwas außerhalb der Stadt Orosi.
Die "Tetey-Lodge" ist ein kleines, sehr sauberes Hotel das allerdings direkt an der Straße liegt. Da das Zimmer aber noch nicht fertig war, deponierten wir die Koffer dort und fuhren in den 11 km entfernten Tapanti-Nationalpark. Dort gibt es einige sehr schöne Wanderwege zu erkunden, die uns bis an eine Wasserfall führten. Das Wetter spielte auch mit und so wurde es eine schöne kleine Wanderung auf der wir allerdings nicht viele Tiere sahen.


Frühstück gab es gleich um sechs Uhr und so konnten wir schon früh Richtung Karibik weiterfahren. Durch die vielen LKW‘s und die schlechten Straßen brauchten wir jedoch immerhin fast fünf Stunden bis nach Puerto Viejo, für ca. 200 Kilometer.
Mittags bezogen wir dann unser Zimmer im "Totem-Hotel" etwas südlich der kleinen Stadt. Die Karibik war wieder wie auf unserer letzten Reise sehr aufgewühlt und sah aus wie die Nordsee im Herbst. Es war auch sehr stürmisch und es regnete immer wieder. Die jungen Leute die auch bei uns im Hotel wohnten waren alles Surfer und auch vom Aussehen her passten sie optimal in das karibische Puerto Viejo. Hier laufen viele Schwarze mit langen Rasta-Haaren und Surfbrett unter dem Arm herum und immer wieder riecht es nach Marihuana.


Da das Hotel uns nicht besonders gefiel, das Frühstück nicht sehr ansprechend und das Wetter miserabel war, entschlossen wir uns Richtung Nordwesten zurückzufahren. Also machten wir uns gleich auf die ca. 200 Kilometer bis nach Puerto Viejo de Sarapiqui zu bewältigen.
Nach ca. 4 Stunden kamen wir an der "Selva-Verde-Lodge" etwas westlich der Stadt an. Die Lodge liegt zwar direkt an der Hauptstraße aber dafür auch mitten in einem Wald am Fluss Sarapiqui. Die Zimmer sind auf verschiedene Holzhäuser verteilt die alle auf Stelzen gebaut und mit überdachten Stegen miteinander verbunden sind. Schon auf dem Weg zu unserem Zimmer sahen wir die ersten Pfeilgiftfrösche direkt am Weg. Die Anlage gefiel uns so gut, dass wir gleich das Zimmer für drei Nächte nahmen.
Auf der anderen Seite des Flusses liegt ein geschütztes Gebiet mit primärem Regenwald das von Wanderpfaden durchzogen aber nur mit einem Führer zu durchwandern ist. Also schlossen wir uns einer Gruppe von Amerikanern an und durchstreiften mit dem einheimischen Führer und bei schönstem Wetter den Regenwald. Das interessanteste hier waren bestimmt zwei gelbhosen Pipras die beim Balzen wie im Stil von Michael Jackson auf einem Ast tanzten. Hier hatten wir wirklich riesengroßes Glück und konnten sogar einige Fotos schießen, was allerdings im dichten Wald bei schlechten Lichtverhältnissen ziemlich schwierig war.
Um die Hotelanlage selbst gibt es auch noch kleine Wanderpfade die man auf eigene Faust erkunden kann. Die meisten Tiere jedoch sahen wir an oder auf den Wegen die die Zimmer mit dem Restaurant und der Rezeption verbinden. Überall stehen Tische mit Bananen an denen sich tagsüber die Vögel und Eichhörnchen bedienen konnten. Nachts beobachteten wir sogar ein Opossum wie es sich an den Bananen zu schaffen machte.




Für heute buchten wir eine Bootsfahrt auf dem Fluss Sarapiqui, gleich morgens um halb neun. Mit 15 $ pro Person für rund 2 Stunden Bootsfahrt auch nicht überteuert. Auf dem größeren Boot auf dem normalerweise ca. 20 Personen Platz finden waren wir nur zusammen mit 2 Franzosen und dem Führer. So konnten Wir im Boot hin und her zu den besten Plätzen um Fotos zu schießen. Wir sahen viele Vögel, Kaimane, Leguane und Brüllaffen, so dass sich die Tour aufjedenfall gelohnt hat.
Den Rest vom Tag durchstreiften wir wieder die Hotelanlage und fotografierten die unzähligen Pfeilgiftfrösche. Doch so sehr wir auch suchten - eine Schlange fanden wir nicht. Aber immerhin lief uns abends noch ein Gürteltier über den Weg. Und obwohl uns kleinere Lodges lieber sind, würden wir sofort wieder hierher kommen.


Für heute buchten wir eine Bootsfahrt auf dem Fluss Sarapiqui, gleich morgens um halb neun. Mit 15 $ pro Person für rund 2 Stunden Bootsfahrt auch nicht überteuert. Auf dem größeren Boot auf dem normalerweise ca. 20 Personen Platz finden waren wir nur zusammen mit 2 Franzosen und dem Führer. So konnten Wir im Boot hin und her zu den besten Plätzen um Fotos zu schießen. Wir sahen viele Vögel, Kaimane, Leguane und Brüllaffen, so dass sich die Tour aufjedenfall gelohnt hat.
Den Rest vom Tag durchstreiften wir wieder die Hotelanlage und fotografierten die unzähligen Pfeilgiftfrösche. Doch so sehr wir auch suchten - eine Schlange fanden wir nicht. Aber immerhin lief uns abends noch ein Gürteltier über den Weg. Und obwohl uns kleinere Lodges lieber sind, würden wir sofort wieder hierher kommen.


Nach weiteren vier Stunden Autofahrt kamen wir in Fortuna an das direkt am Fuße des aktiven Vulkans Arenal liegt. Wir entschieden uns für ein Hotel auf der aktiven, also der gefährlicheren Seite des Vulkans. So hatten wir ein Zimmer mit direktem Blick auf den Vulkan. Leider war dieser aber wie fast immer in dichten Nebel gehüllt.
Nachmittags besuchten wir das Serpentarium ganz in der Nähe. Hier wurde uns von einem wirklich guten Führer alles über Schlangen und Frösche aus Costa-Rica in gut verständlichem Englisch erklärt.
Vom Vulkan war abends immer noch nicht viel zu sehen, außer ein paar glühenden Felsbrocken die aus dem Nebel heraus den Berg herunterrollten und in viele einzelne hellrote Steine zersprangen. Das Hotel „Linda Vista del Norte“ macht im Internet einen sehr guten Eindruck aber die Zimmer sind renovierungsbedürftig und das Essen ist völlig überteuert - ich aß einen Ensalada Cesar für immerhin 7 $. Das war dann ein kleiner Teller mit fünf im Kreis angeordneten kleinen Salatblättchen, einem Radieschen in der Mitte und ein paar Croutons darüber. Ich weiß nicht, ob das Kochkunst oder Touristenveräppeln ist. So entschieden wir uns am nächsten Tag nach Monteverde weiterzufahren.


Gleich nach dem Frühstück machten wir uns auf in den nahegelegenen Nationalpark am Fuße de Arenals. So waren wir fast die Ersten die den Weg durch den erst 1992 durch einen Vulkanausbruch zerstörten Wald liefen. Der Weg endete auf einem Lavageröllfeld von dem man einen tollen Blick auf den Vulkan und die herabstürzenden Felsbrocken hat. Leider war der Berg auch heute wieder bis zur Hälfte in den Wolken.
Kurz vor Mittag machten wir uns auf nach Monteverde. Hier entschieden wir uns nach einer kleinen Suche für das Hotel „Sapo Dorado“. Wir fragten nach einem Zimmer und bekamen zur Antwort, dass nur noch eine Sunset-Suite mit Blick über den Golf von Nicoya frei wäre und ob uns das etwas ausmachen würde. Wir schlugen natürlich gleich zu und nahmen die Suite die zwar ganz oben war aber dafür einen wirklich tollen Blick bis zum Meer hatte. Die Suite war wie das ganze Hotel sehr sauber und kostet normalerweise 122 $ aber wir gaben einfach unsere Voucher ab und mussten nicht einmal einen Aufpreis bezahlen.



Im Restaurant wurde am nächsten Morgen ein großes Buffet serviert an welchem wir uns sattessen konnten - es ließ keine Wünsche offen.
Da wir schon bei unserer ersten Costa-Rica-Reise im Nebelwald von Monteverde wanderten entschieden wir uns für eine kleine Wanderung im Nebelwald von Santa Elena auf den noch nicht allzu alten Hängebrücken. Doch für die 20 $ Eintritt hätten wir lieber in einem privaten Nebelwaldgebiet mit einem Führer wandern sollen. Die Brücken sind zwar sehr interessant, doch ist dort oben alles voll auf Tourismus ausgelegt und neben dem Wanderpfad läuft die Canopy-Tour entlang durch die jede Ruhe der Natur dahin ist. Inzwischen sind sogar die Straßen in Santa Elena geteert worden und im Nebelwald oben wird gerade eine große Seilbahn wie in den Alpen gebaut damit man auch den faulsten Touris hier noch etwas bieten kann.


Gleich im Anschluss gingen wir ins Ranarium, in das Froschhaus, ganz in der Nähe von unserem Hotel. Seit unserem letzten Besuch vor vier Jahren wurde es erheblich vergrößert und die Frösche leben jetzt in richtig großen Terrarien. Und der Eintritt von 9 $ mit einer Führung ist auch in Ordnung. Man darf sogar mit der Eintrittskarte am Abend oder am nächsten Tag nochmal umsonst rein, was wir auch gleich am Abend taten, da fast alle Frösche, außer die Pfeilgiftfrösche, nachtaktiv sind. Im Ranarium ist es dann stockfinster und man bekommt eine Taschenlampe mit, so dass man die Frösche auch sehen kann.



Eigentlich wollten wir jetzt an den Strand von Ostional nach Nicoya fahren aber da die große Eiablage der Karettschildkröten noch nicht eingesetzt hat fuhren wir in den Norden in den Rincon de la Vieja Nationalpark. Hier nahmen wir einen Bungalow für zwei Tage in der „Rincon de la Vieja-Lodge“ fast direkt am Eingang des Parks. Die Anlage besteht aus einzelnen Häusern die alle aus Holz im Blockhausstil um eine See aufgebaut sind. Alles ist sehr gepflegt und macht einen guten Eindruck.
Gleich nach dem Mittagessen machten wir uns auf die vom Hotel wegführenden Wanderpfade zu erkunden. Trotz dass hier der Wald etwas trockener ist, sahen wir viele Tiere wie einige kleine Agutis die im Unterholz nach Nahrung suchten, Brüll- und Kapuzineraffen und natürlich viele Vögel. Allerdings hat es hier auch viele kleine Fliegen die einem in die Haut beißen und ein bißchen Blut abnehmen, ohne dass man es merkt. Die Bisse jucken aber wie verrückt.

Wir hatten Glück als wir erfuhren, dass der Nationalpark "Rincon de la Vieja" Montags geschlossen hat und wir ihn heute erst besuchen wollten. Er öffnet schon um sieben Uhr, kurz vor halb acht waren wir dort. Es führen drei Wanderwegedurch den Park und für einen muss man sich gleich am Eingang beim Pförtner entscheiden, da dieser das in ein Buch einträgt. Der längste Weg führt hoch zu den Kratern und ist 16 km lang, ein anderer führt zu einem Wasserfall in 4 km Entfernung und der kürzeste, ein 4 km langer Rundweg führt zu verschiedenen Schlammquellen die wir auch sehen wollten.
Wir waren fast die ersten und so konnten wir in aller Ruhe wandern und uns die vielen Tiere ansehen. Hier sahen wir das erste Mal sogar Klammeraffen hoch oben in den Bäumen. Die Hälfte des Weges folgte uns ein sehr anhänglicher Nasenbär der hier wohl jeden Tag seine Runden zieht und Touristen anbettelt. Wir wollten eigentlich an einem der vielen Holztische unsere vom Hotel mitgebrachten Lunch-Pakete essen aber mit den Nasenbären war das unmöglich. Wenigsten konnte ich jetzt endlich schönen Fotos von den Tieren machen.
Wir entschieden uns jetzt doch nach Samara auf die Halbinsel Nicoya zu fahren um vielleicht doch die Schildkröten zu sehen. Wir fuhren gleich nach dem Frühstück los und waren in ca. 3 Stunden dort. Im Hotel „Mirador de Samara“ bekamen wir gleich ein Zimmer mit tollem Blick auf das Meer und die kleine Stadt. Wir machten es uns noch für ein paar Stunden am Strand gemütlich und gingen dann in Samara abendessen.


Das Frühstück bekamen wir ganz oben auf dem Hotel auf einer überdachten Terrasse mit herrlichem Rundumblick. Wir schlenderten noch ein bisschen durch Samara und fuhren dann weiter nach Ostional wo wir eigentlich in der "Lagarta-Lodge" übernachten und uns die Arribada der Schildkröten anschauen wollten. Doch die Lodge war nun doch ausgebucht obwohl uns ein paar Tage davor noch zugesagt wurde, dass Zimmer frei wären, und die Schildkröten würden frühestens in 8 Tagen kommen. Etwas enttäuscht entschlossen wir uns schon einen Tag früher an den Vulkan Poas, also wieder Richtung Flughafen zu fahren.
Nach langen sechs Stunden Autofahrt über die von LKW‘s vollgestopfte Panamericana kamen wir an der „Volcan Poas Lodge“ an. Das Zimmer reservierten wir telefonisch vor der Fahrt und so wurden wir auch schon erwartet. Die Lodge hat nur ein paar Zimmer, ist sehr familiär und erinnert an einen Bauernhof im Allgäu. Im Inneren ist alles aus Stein und dunklem Holz mit einem Kaminfeuer, so dass es schon fast an eine kleinen Rittersaal erinnerte. Das Essen war zwar nicht ganz billig aber dafür sehr lecker.


Kurz nach acht und nach einem reichhaltigen Frühstück fuhren wir gleich in den nur wenige Kilometer entfernten Park „Waterfall-Gardens“. Tickets bekamen wir vergünstigt in der Lodge und sparten so ein paar Dollar. Im Park selbst kann man über viele Treppen die Wasserfälle hinunterlaufen und in riesigen mit Netzen überspannten Käfigen Schmetterlinge und Vögel beobachten. Die Anlage ist zwar sehr für Touristen ausgelegt aber trotzdem wunderschön gestaltet und die Käfige sind so groß, dass sogar die Papageien frei fliegen können.
Um am letzten Tag unseres Urlaubs nicht direkt durch das zentrale Hochtal fahren zu müssen, machten wir uns auf in das nächste Hotel, das zwischen Ciudad Colon und Jaco liegt. So konnten wir dann von hinten nach Ciudad Colon fahren.
Das „Ama Tierra“ ist ein kleines Hotel mit fünf Bungalows und insgesamt 10 Zimmer. Schön angelegt, nicht ganz billig aber durchaus zu empfehlen.
Wir fuhren in den nur 45 min. entfernten Carara-Nationalpark um zu wandern und hoffentlich noch ein paar Tiere zu beobachten. Die Wanderung auf eine Rundweg war sehr schön, jedoch sahen wir fast überhaupt keine Tiere, selbst eine Ara-Paar das in einem hohen Baum brütete ließ sich nicht blicken. So fuhren wir mittags wieder ans Hotel und entspannten uns noch eine Weile am Pool.
In der Nähe gab es auch noch einen Park, den „Turu-Ba-Ri“, den wir uns noch anschauen wollten. Wir freuten uns sehr noch etwas wandern zu können, jedoch war dies nur mit einem Führer möglich und das kostete pro Person stolze 45 $. Das lehnten wir dankend ab, und so fuhren wir weiter nach Ciudad Colon in unser Ausgangshotel „El Marañon“ zurück. Hier verbrachten wir noch einen ruhigen Tag, bevor wir am nächsten schon wieder nach Deutschland zurückflogen.
Costa-Rica 2007 - San José - San Gerardo de Dota - Orosi-Tal - Puerto Viejo -
Sarapiqui - Vulkan Arenal - Samara - Vulkan Poas
100-seitiges Fotobuch
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